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Wizz Air mit Basis in Wien

Tonic73

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#1
Nach der Air-Berlin / Niki-Pleite versucht ein weiterer ehemaliger Konkurrent, die Lücke zu füllen. Zu diesem Zweck eröffnet der ungarische Billigflieger Wizz Air (W6) eigens eine Basis am Wiener Flughafen. Bereits ab Juni 2016 soll hier ein Flugzeug des Typs Airbus A320 stationiert werden, zwei weitere Airbus A321 sollen im November folgen.

Geplant sind ab Wien 17 neue Strecken und eine Kapazität von 69 Flügen wöchentlich, was rund 450.000 Passagieren pro Jahr entspricht. Folgende Strecken sollen angeboten werden:

ab April 2018: Danzig, Tuzla, Varna
ab Juni 2018: Bari, Malta, Rom, Valencia, Tel Aviv
ab November 2018: Billund, Bergen, Dortmund, Kutaissi, Larnaca, Nis, Ohrdid, Teneriffa, Thessaloniki

Nach Gesellschaftsangaben wird eine Summe von gut 330 Millionen Euro in die neue Basis investiert und rund 120 Arbeitsplätze geschaffen.
 

ctulhu

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#3
Geil, wie der Plan von LH richtig in die Hose geht.


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Ob das geil ist, sei mal dahingestellt ;)

...problematisch wird sein, dass alle jetzt an den gleichen Piloten und Flugbegleitern interessiert sein dürften - und die Zahl der ohne Besatzung am Boden liegenden LH-Maschinen (bzw deren Töchter) eher steigen wird - mit all den negativen Konsequenzen für uns.

Meine Schwägerin durfte schon mal "testen", was dies heisst. Storno ab DUS und 1,5 h späterer Abflug der umgebuchten Maschine...
 

Peer Geissler

Moderator Turkish Airlines | Miles & Smiles
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#4
Sowas nennt sich natürliche Marktbereinigung und Marktwirtschaft. Was eigentlich abgezogen werden sollte war manipulierte Marktwirtschaft.


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ctulhu

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#5
Sowas nennt sich natürliche Marktbereinigung und Marktwirtschaft. Was eigentlich abgezogen werden sollte war manipulierte Marktwirtschaft.


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Ob das wirklich "MW" und "MBereinigung" ist, wird sich noch zeigen.

Das Problem ist weiterhin, dass dem Kranichkonzern die Innerdeutsche/österreichische/schweizerische/belgische Konkurrenz fehlt. Weder Wizzair, Easyjet, Ryanair noch Germania haben ein vergleichbares Interesse wie die AirBerlin, für den deutschsprachigen Markt ein enges Netzwerk zu schaffen.

Was wir bisher erleben ist, dass an den Filetstandorten sich die Konkurrenz ran traut. Und im Falle von ZRH - TXL sind die Auswirkungen gravierend. Aus ZRH Tickets retour für knapp 100 CHF (bei der Swiss wohlgemerkt) - das gab es noch nicht mal zu AB Zeiten...

...hier spielt der Markt. BER ist eben für die Konkurrenz hochinteressant. (Im Gegensatz zu ZRH wie ich zu meinem Leidwesen feststellen muss...)

...DUS dürfte neben Hamburg der eigentliche grosse Verlierer der AB-Pleite sein. In jeder Hinsicht. Schon in der Vergangenheit wurden Flüge wegen verschiedenster Gründe (in der Regel zu niedrige Auslastung in Randzeiten) mal elegant weg gestrichen. Heute trifft es auch Flüge während des Tages. Nur - der Fluggast konnte früher alternativ die Konkurrenz buchen - auf ZRH DUS gibt's aber nur den LH-Konzern...

...m.E. wird das auf vielen "Neben"flughäfen auch weiterhin so bleiben - und der LH-Konzern darf schalten und walten wie er will. Die Prognose für 2018 halte ich daher für sehr realistisch...